Salon Januar 2021 mit Andrea Hiller: “Ein Plädoyer für die Hoffnung”

SALON JANUAR 2021

Wir leben in einem Zeitalter, in dem Informationen für fast alle zugänglich sind. Wenn man etwas wissen will, dann ist es möglich Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen.

Dennoch funktionieren Propaganda, Manipulation, Spaltung, Hetze gegen AndersDenkende und Fremde besser denn je, sogar subtiler und vehementer. Oftmals ist es den Menschen nicht mehr möglich aus der „Binnenangst“ auszusteigen, sie  sind verwirrt,  depressiv und fühlen sich ohnmächtig. „Fake Facts“ drängen uns in apokalyptische Fantasien, „Tatsachenberichte“ über Klimawandel, einen bevorstehenden Finanzkollaps, Korruption, Betrug, Machtmissbrauch und erodierende Demokratische Systeme lösen Apathie und Pessimismus aus.

„How to stay sane in an age of division“ von Elif Shafak ist ein Buch, dass mich dazu bewegt hat, über Strategien nach zu denken, wie wir in dieser krisenhaften Zeit, unser Vertrauen nähren können, ja sogar auch an Wunder glauben dürfen. 

Um in der Freude leben zu können braucht es ein Innehalten im Hier und Jetzt, für eine Kultur des solidarischen Miteinanders ein empathisches Wahrnehmen. 

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. (Václav Havel)

GAST

Andrea Hiller

Andrea hat Ethnologie, Kultur- und Sozialanthropologie mit Forschungsschwerpunkt „Mythos und Konflikt“ in Indonesien studiert. Sie ist Kulturvermittlerin, Radiojournalistin und Teamtrainerin im Bereich Kinder- und Jugendarbeit, Suchtprävention. Sie hat eine Lehrtätigkeit zum Thema „Sterben und Tod aus interkultureller Perspektive“, ebenso „Interkulturelle Pädagogik und Migrationspädagogik“.

FORMAT

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TERMIN

Dienstag, 19.01.2020, 18:30-21:00

ORT

Online