Der Green New Deal und die Loop Economy

CABINET NOVEMBER 2020

Als 1929 die Weltwirtschaftskrise begann, reagierte die US-Regierung unter Franklin D. Roosevelt mit einem umfassenden Wirtschaftsprogramm, das sich »New Deal« nannte – analog zum »New Deal« beim Kartenspiel, wenn die Karten gemischt und neu verteilt werden. Es ging darum, durch staatliche Eingriffe ins Wirtschaftssystem die entstandene soziale Unwucht des Kapitalismus auszugleichen.

Der Begriff »Green New Deal« greift dieses historische Vorbild für staatliche Wirtschaftsintervention auf und transformiert es auf die ökologische Unwucht der modernen Industriegesellschaft. Er wurde zuerst von Medien und Zivilgesellschaft genutzt und 2008 erstmals offiziell bei den Vereinten Nationen verwendet, als dort eine Initiative »Global Green New Deal« ins Leben gerufen wurde.

Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will nun eine „neue europäische Bauhaus-Bewegung“ anstoßen, um Nachhaltigkeit und Klimaschutz voranzubringen. In einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ verwies von der Leyen auf das Ziel, Europa bis 2050 zum „ersten klimaneutralen Kontinent“ zu machen.

In diesem Cabinet wollen wir uns mit den Konzepten des Green New Deals und der nachhaltigen, ressourcenbasierten Closed Loop Economy auseinandersetzten.

MENTOR*INNEN

Leopold Zyka

FORMAT

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TERMIN

Dienstag, 11.11.2020, 18:30-21:00

ORT

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CREDIT

Bild von Stefan Hupe